Von Diäten, Essstörungen und Co.

Ja, Diäten sind Trend. Schlank zu sein ist Trend. Magersucht ist Trend. Und nicht zuletzt Pro Ana und Pro Mia sind Trend.

Die Stars machen es uns vor und wir folgen ihnen. Sie leben uns das Schönheitsideal vor und wir wollen ihnen gleich sein. Noch bis vor wenigen Monaten war ich geschockt über Pro Ana-Seiten. Es ging nicht in meinen Kopf, wie Menschen so krank denken können. Mittlerweile denke ich etwas anders. Und es macht mir Angst. Denn mittlerweile finde ich die Denkensweise gar nicht mehr so abwegig. Jeder möchte schlank sein. Und ich will es auch. Es geht mir nicht darum, einem Trend zu folgen. Es geht mir darum mein Gewicht herunterzuschrauben. Bei einer Größe von 1,60m bringe ich 56-57 kg auf die Waage. Ja, mein BMI sagt mir, ich hätte Normalgewicht. Aber ich sehe doch selber meine breiten Oberschenkel und den pummeligen Bauch im Spiegel! Also habe ich angefangen mich weiter über Pro Ana zu informieren. Ich habe mir verschiedene Blogs durchgelesen. Es geht mir nicht darum, eine Figur wie Nicole Richie zu bekommen. Das ist nicht schön und entspricht nicht meinem Schönheitsideal. Doch was ist verkehrt daran, ein paar Kilo abzunehmen? Und was ist verkehrt daran, es mit Anas Hilfe zu versuchen? Es gibt so viele nützliche Tipps. Immer viel Wasser trinken. Vor dem Essen Wasser trinken und vieles andere. Ich möchte mich nicht in die Sache hineinreiten. Ich möchte nicht in einer Klinik enden. Ich möchte doch nur abnehmen. Ich möchte einmal in meinem Leben schlank sein. Nur ein einziges Mal.

Mein Leben... Es scheint von außen perfekt. Zu perfekt. Ich lebe in einer schönen Stadt, in einem schönen Haus in dem ich ein großes Zimmer habe. Ich habe tolle Markenklamotten. Ich bin gut in der Schule. Sehr gut. Klassenbeste. Ich bin nicht perfekt. Meine Familie ist nicht perfekt.

Wenn ich mir vorstelle, 7 kg leichter zu sein... es wäre so toll. Ich weiß, dass ich es dann nicht einfacher hätte. Aber ich glaube, ich würde mich einfach wohler fühlen. Ich würde vielleicht aufhören mit dem Selbstverletzen. Ich würde aufhören mich selbst zu hassen verabscheuen - zeitweise. Ich möchte weniger essen. Mehr Obst. Mehr Gesundes. Um meinen Körper in Form zu bringen. Doch niemand darf es merken. Niemand darf es merken, dass ich abnehmen will. Dass ich vielleicht dabei bin, eine Essstörung zu entwickeln. Aber was rede ich da? Es sollte nicht mein Ziel sein, essgestört zu werden. Nein. Doch in gewisser Weise übt das auf mich einen gewissen Reiz aus. Vielleicht bekäme ich dann die Aufmerksamkeit, die mir manchmal so sehr fehlt.

Try to reach me, right now

'cause it will be too late, tomorrow.

19.3.07 20:08


My blog

Jetzt gehöre ich also auch zu den tausenden, die einen Blog besitzen. Womit fang ich am besten an? - Mit mir

Ich bin ein 14jähriges Mädchen und wohne irgendwo in Deutschland.

Da wir das geklärt hätten, nun zum nächsten Punkt =) Der Grund für die Entstehung dieses Blogs ist, dass ich meine Gedanken gerne niederschreiben würde. Da diese Gedanken natürlich nicht immer (eigentlich fast nie) angenehm sind kennt keiner aus meinem wirklichen Leben diesen Blog. Ich hoffe aber, über myblog.de weitere Blogger kennenzulernen, denen es vielleicht ähnlich geht wie mir.

Vorerst, ich bin keiner dieser Möchtegern-Emos, die sich ritzen um cool zu sein or whatever.

Heute ist also wieder einer dieser Tage. Ich sitze hier. Gelangweilt. Dieser elektronische Kasten vor meinem Gesicht schafft es aber auch nicht mit diese Langeweile zu vertreiben. Ich sitze hier und warte eigentlich nur, dass er on kommt. Er ist mein Freund. Er ist toll, ja wirklich. Ich liebe ihn. Trotzdem war ich heute gemein zu ihm. Es war nicht fair. Ich bin ein Biest Ich sollte dankbar sein, dass er mich für Momente mit hoch in den Himmel nimmt. Doch wenn er geht, plumpse ich unsanft wieder herunter. Zurück in die Wirklichkeit. Wir sind noch nicht lange zusammen. Doch er macht mich glücklich, ja wirklich.

Es sah vor 2 Monaten noch anders aus. Es ging mir so schlecht wie nie zuvor. Einfach alles kam zur gleichen Zeit auf mich eingeprasselt. Es war grausam. Damals hab ich das Selbstverletzen wieder aufgenommen. Das erste Mal tat ich's mit 12, aber auch nicht so extrem. Doch diesmal war es extrem. An meinem rechten Arm sieht man immer noch die Spuren. Es wird Narben geben, vielleicht sind es auch schon welche. Er darf sie nicht sehen. Nie. Er hat mich schon einmal auf die Kratzer angesprochen. Doch ich hab alles abgestritten. Die Katze war's, die böse böse Katze. Doch in Wirklichkeit trägt die Katze meinen Namen. Und sie benutzt statt Krallen Glasscherben. Wie sehr habe ich versucht, das alles zu verstecken. Doch so ganz gelingen konnte es mir nicht. Doch nun bin ich schon seit einem Monat "ritzfrei". Denn seit einem Monat habe ich ihn.

Doch nun besteht meine Angst darin, ihn wieder zu verlieren. Ich meine, wir sind jung. Da halten Beziehungen nicht lange. Ich sollte nicht so negativ denken. Ich liebe ihn. Er liebt mich. Doch nichts ist für die Ewigkeit...

She's unreachable

14.3.07 16:28





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